letzte Aktualisierung: 24.02.2010 17:59:57

Pfarrer aus eigener Kraft

500 Pfarrer-Paten gesucht

Stand15.02.2010 Sonderkonto „Pfarrerprojekt Heilsbronnen“
Kto-Nr. 91 609 1010
Postbank Berlin, BLZ 100 100 10
Spender190
Jahressumme (2010)4.030 €
Gesamtsumme119.800 €

 

Liebe Pfarrer–Paten!

Wir sind im Jahre 2010. Da wird die Barometersäule wieder neu justiert. Deshalb nicht erschrecken, wenn wir am 15.2. erst bei 4.030 € angekommen sind.

Zur Erinnerung:
Wir suchen Menschen, die für 10 Jahre einen Pfarrer / eine Pfarrerin finanzieren. Aus eigener Kraft. Das können wir doch selbst. Um es vorstellbar und auch finanziell praktikabel zu machen, bitten wir bis zu 500 Menschen über 10 Jahre 10 € zu spenden; 169 hatten wir bis zum Januar gefunden, und die zahlen Jahr für Jahr oder Monat für Monat ein. So entsteht einmal die Jahressumme (ablesbar auf dem Barometer), aber es wächst auch der Kapitalstock, die Gesamtsumme, die derzeit bei rund 119.800 € liegt! Dieser angesammelte Kapitalstock ist deswegen schon relativ groß, weil eine Reihe von Spendern die Gesamtsumme für 10 Jahre (= 1.200 €) im Voraus bezahlt hat, um so den Wechselfällen des (Finanz-) Lebens vorzubeugen und der Gemeinde auch noch Zinsen zu erbringen. Wenn, wie geschehen und in Zukunft zu erwarten, Erbschaften oder Vermächtnisse zweckbestimmt für das Projekt „Pfarrer aus eigener Kraft“ eingehen oder auch, wie 2009, das Kirchgeld dafür bestimmt ist, dann erhöht sich nicht nur der Kapitalstock, sondern auch die Zahl der „gedachten“ Paten.

Und nun noch ein paar Kommentare:

  • Eine ehemalige Berlinerin, jetzt München, wird auf mein Projekt aufmerksam und schreibt: „Ganz fantastisch und nachahmenswert scheint mir der Aufruf zum Projekt »Ein Pfarrer aus eigener Kraft«. Es würde mich sehr interessieren, wie erfolgreich Sie damit sind/waren und wie das weitergeht. Ich bin ja seit einiger Zeit in diesem modernen Bereich des Fundraising tätig (nach wie vor bei der Max-Planck-Gesellschaft), und es amüsiert mich immer etwas, wenn hier Seminare, Lehrgänge und ganze Ausbildungen (Fundraising-Akademie) angeboten werden.
  • Dabei braucht man dafür nichts weiter als gesunden Menschenverstand und natürlich Begeisterung für die Sache. So freue ich mich über den Aufruf, der voller Engagement, aber doch nicht aufdringlich ist, genügend Freiraum für Entscheidungen lässt und gleichzeitig »anfasst«. Bravo, kann ich da nur sagen und besten Erfolg wünschen!“
  • Aus Sylt kommt uns der Kirchenbrief der Norddörfer (Wenningstedt, Kampen, Braderup) zugeflogen. Darin ein Artikel des rührigen Pastors Chinnow, der für eine Pfarrer- Stiftung in vier Jahren 965.000 € gesammelt hat. Ja, Sylt!
    Zitat: „Dank der Erfolge aus der selbständigen Stiftung wird die kleine Norddörfer Kirchengemeinde auch in Zukunft in der Lage sein, die Zusammenlegung mit anderen Gemeinden zu verhindern, weil sie sich zur Not immer einen eigenen Pastor leisten kann.“

Wollen wir auch. Und sollten wir am Ziel ankommen (500 Pfarrer-Paten…), dann sind das auch 600.000 €.
Vielleicht ist jemand von Ihnen ein Sylt-Urlauber und bringt aus eigener Anschauung von dort noch ein paar zündende Ideen mit. Im Ruhestand lasse ich mir dann noch mal den 2.Anlauf, wie wir das Bayerische Viertel gewinnen, durch den Kopf gehen.
Bis dahin: Bitte nicht stiften gehen, sondern Zustiften!, wie das kürzlich jemand bei einer Geburtstagsfeier tat oder bei seinem Wiedereintritt oder auch auf dem kleinen Weihnachtsanhänger in meiner Agende. Darauf steht mit alter Handschrift:

„Ein kleiner Dank zum Christfest für den »Pfarrer aus eigener Kraft«“.

DANK zurück. Wir sind schon weit gekommen.

Ihr Wolfgang Barthen