SCHÖNEBERGER ORGELZYKLUS «Dialogue (between repertoire & improvisation)» mit Lucile Dollat aus Paris

SCHÖNEBERGER ORGELZYKLUS «Dialogue (between repertoire & improvisation)» mit Lucile Dollat aus Paris

SCHÖNEBERGER ORGELZYKLUS «Dialogue (between repertoire & improvisation)» mit Lucile Dollat aus Paris

Freitag, 13. November 2026, 19:00 Uhr
Evangelische Kirche Zum Heilsbronnen in Schöneberg, Heilbronner Straße 20, 10779 Berlin
Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.


Biografie Lucile Dollat

Lucile Dollat studierte am Regionalen Konservatorium von Saint-Maur-des-Fossés, wo sie einen Abschluss in Orgelspiel (Klasse Éric Lebrun) sowie einen Abschluss in Orgelimprovisation (Klasse Pierre Pincemaille) erhielt. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris bei Olivier Latry, Michel Bouvard, Thierry Escaich, Laszlo Fassang, Fabien Waksman, Jean-Baptiste Courtois und Marc-André Dalbavie fort. Im Jahr 2020 erwarb sie einen Masterabschluss im Orgelspiel, 2021 einen Bachelorabschluss in Orgelimprovisation sowie einen Masterabschluss in Komposition mit Auszeichnung summa cum laude.

Lucile Dollat wurde mehrfach bei internationalen Orgelwettbewerben ausgezeichnet, darunter mit dem Grand Prix und dem Publikumspreis beim André-Marchal-Gaston-Litaize-Wettbewerb in Paris (2017), dem zweiten Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb „Pierre de Manchicourt“ in Béthune–Saint-Omer (2016) sowie dem „Prix de la Ville d’Angers“ und einer besonderen Erwähnung für die Interpretation eines zeitgenössischen Auftragswerks beim Jean-Louis-Florentz-Wettbewerb der Académie des Beaux-Arts in Angers (2017).

Als Solistin und Orchestermusikerin konzertiert sie weltweit. Sie spielte mit dem Orchestre de Paris, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Orchestre National de France unter Dirigenten wie Klaus Mäkelä, Kent Nagano, Mikko Franck und Cristian Măcelaru. Auftritte führten sie unter anderem in die Philharmonie de Paris, die Maison de la Radio (Paris), die Lotte Concert Hall (Seoul), das Bucheon Arts Center, die Suntory Hall (Tokio), die Muza Kawasaki Symphony Hall, das National Kaohsiung Center for the Performing Arts (Taiwan) und das National Centre for the Performing Arts in Peking.

Ihr Repertoire reicht von der Alten Musik bis zur zeitgenössischen Musik, für die sie sich besonders engagiert. Zahlreiche neue Werke wurden eigens für sie komponiert und von ihr uraufgeführt. Darüber hinaus tritt sie regelmäßig als Improvisatorin auf, etwa bei Filmimprovisationen, Konzerten oder Improvisationsduellen.

Im Januar 2022 erschien ihre erste CD Tiroirs Secrets – French Organ Rarities beim Label Château de Versailles Spectacles, aufgenommen an der Orgel der Schlosskapelle von Versailles. Von September 2022 bis Juni 2025 war sie Artist in Residence an der Gerhard-Grenzing-Orgel im Auditorium der Maison de la Radio et de la Musique in Paris. Seit Januar 2023 ist sie zudem Artist in Residence der Fondation Royaumont.

2025 veröffentlichte sie die CD Night Windows in der Reihe Tempéraments (Radio France) mit französischer Orgelmusik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, darunter Werke von Thomas Lacôte, Fabien Waksman, Jehan Alain und Maurice Ravel. Ebenfalls erschien eine Einspielung der Orgelwerke von Elsa Barraine mit den Schlagzeugern Florent Jodelet und François Vallet sowie die Aufnahme Motets Romantiques mit dem Chœur de Radio France unter der Leitung von Christophe Grapperon (Alpha Classics).

Lucile Dollat unterrichtet Harmonielehre am Klavier am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris und Orgel am Conservatoire de Sucy-en-Brie. Zudem gibt sie regelmäßig Meisterkurse in Interpretation und Improvisation.

Sie ist Titularorganistin der Aristide-Cavaillé-Coll-Orgel (1865) in der Kirche Saint-Maurice de Bécon in Courbevoie bei Paris.

Website: www.luciledollat.fr

© Djibrann Hass

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